Die Gruppe Orange besucht die Moschee in Frechen 02.11.2015

Im Rahmen unseres Projektes „Heimat und Umgebung“, besuchten wir am 02.11.2015 eine Moschee in der Ortsmitte von Frechen. Einige wussten noch gar nicht, dass es in unserer Nachbarschaft überhaupt eine Moschee gibt. Diese Tatsache alleine wäre schon Grund genug gewesen uns auf den Weg zu machen, doch das Interesse an der Gebetsstätte, die viele Mitschüler wöchentlich besuchen, trat bei unserem Ausflug in den Vordergrund.

Auf dem Weg zur Moschee
Durch ein bisschen Theorie im Vorfeld nicht ganz unvorbereitet, gingen wir also zur Alte Straße nach Frechen. Einige fragten schon: „Wo ist denn hier eine Moschee? Ich sehe gar keine Minarette.“ Anders als bei großen Moscheen schmücken hier symbolträchtig die türkische und deutsche Fahne den Hofeingang. Schon hier wurden wir von zwei ehrenamtlichen Moscheeführerinnen sehr herzlich begrüßt und dem Iman Herrn Malkoc vorgestellt. Frau Özdemir und Frau Yalcin, begleiteten uns zum Eingang der Moschee. Dort stellten wir unsere Schuhe in ein Regal, legten unsere Sachen ab und betraten staunend und ein bisschen ehrfürchtig den blauen Teppich des Gebetsraumes. Frau Özdemir erklärte uns die Einrichtung bzw. Gestaltung der Räumlichkeit und deren Bedeutung, zeigte uns einen Koran und eine Gebetskette mit 99 Perlen, welche die 99 Namen Allahs symbolisieren. Wie sich jeder Muslim vor dem Gebet, nach den im Koran festgelegten Waschregeln wäscht, zeigten Semih und Paula unter Anleitung von Frau Özdemir vor der Gebetsnische namens Mihrab.

Besonders toll war für uns zu hören, wie der Muezzin mit seinem Ruf die Muslime „in“ der Moschee zum Gebet aufforderte. Im hinteren Teil der Moschee befand sich eine elektronische Anzeigetafel mit den Gebetszeiten. Jeder Muslim sollte, wenn es irgendwie möglich ist, 5 x am Tag in Richtung Mekka beten.
Später gingen wir dann noch in den Schulungsraum, in welchem die muslimischen Kinder Arabisch lernen und im Koran lesen. Zum Abschluss verteilten Frau Özdemir und Frau Yalcin ein Erfrischungsgetränk für alle. Beeindruckt verabschiedeten wir uns und bedankten uns für die Gastfreundschaft.

Zum krönenden Abschluss gab es auf der Frechener Hauptstraße noch ein Eis für alle und so ließen wir den ereignisreichen Nachmittag ausklingen.

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